Das Gästebuch
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Ilka Klingspohn aus Berlin - hat am 03.02.2007 geschrieben:
Mein Name ist Ilka Klingspohn. Ich bin 28 Jahre alt und ich bin auf Grund einer körperlichen Einschränkung (tetra Spastik) auf einen Rollstuhl angewiesen, doch das ist kein Problem eher eine Herausforderung.
Ich lebe in Berlin, habe dort meine eigenen vier Wände und bei alltäglichen Dingen, steht mir assistierend ein Pflegdienst zur Seite.
Ich lebe ein ganz normales Leben und tue alles was mir Spaß macht - mein Rollstuhl stört dabei nicht, denn er übernimmt ja nur die Funktion meiner Beine und nicht die meines Kopfes.
Ich wandelde gerade so im Netz rum, und dann landete ich hier. Da ich mich au immer sehr freue wenn die Leute im men Gästebuch reinschreiben (www.ilka-klingspohn.de dachte ich sag mal Hallo. Liebe Grüße von Ilka
Die Zeit
Sie verrinnt wie im Fluge,
ohne das es uns bewusst.
Sie beugt sich weder
unseren Launen
noch unserer Lust.
Durch sie wird manches
schnell an uns vorüber ziehen,
und einiges bringt sie zum stehen,
manchmal können wir
mit ihrer Hilfe in den Spiegel
der Vergänglichkeit sehen.
Sie ist die Heimat der guten
und schlechten Momente,
eines jeden wertvollen Lebens
manch bittet um mehr von ihr,
doch das ist oft vergebens
So dreht sie für jedes Wesen
dieser Welt,
ihre geduldigen Runden
und heilt einige vereiterte Wunden.
Du kannst sie nicht festhalten,
oder gar einfangen,
sie geht ihren Weg und nimmt
ihren eigenen Lauf.
Gehst du mit ihr,
dann arbeitet sie für Dich,
doch überschlag Dich nicht,
denn diese Fähigkeit besitzt sie
nicht mal im Traum.
Da sie ihn nicht kennt
den Purzelbaum
Behüte sie gut,
denn sie macht
Auge und Herz weit
hab dem Mut,
nimm sie Dir,
die Zeit
Von mir
Anmerkung: Liebe Ilka,
danke sehr für Deinen offenen Gästebucheintrag. Hat man ja selten.
Eine Behinderung heißt ja Behinderung, weil sie den Menschen lediglich in einer Form behindert etwas so zu tun und nicht, dass sie ihn in seinem ganzen Tun und Denken bewegungsunfähig macht. Dann umgeht man die Behinderung und findet einen anderen Weg, wie man das tun kann, was man möchte. Das mag nicht auf alle Behinderungen zutreffen, aber Du verstehst sicher, was ich ausdrücken möchte.
Nach Studium Deines "Steckbriefs" würdest Du sehr gut in unsere Autorengemeinschaft im Forum passen. Vielleicht hast Du ja Lust, mal reinzuschauen.
Ganz liebe Grüße
Wolfsskin
Mein Name ist Ilka Klingspohn. Ich bin 28 Jahre alt und ich bin auf Grund einer körperlichen Einschränkung (tetra Spastik) auf einen Rollstuhl angewiesen, doch das ist kein Problem eher eine Herausforderung.
Ich lebe in Berlin, habe dort meine eigenen vier Wände und bei alltäglichen Dingen, steht mir assistierend ein Pflegdienst zur Seite.
Ich lebe ein ganz normales Leben und tue alles was mir Spaß macht - mein Rollstuhl stört dabei nicht, denn er übernimmt ja nur die Funktion meiner Beine und nicht die meines Kopfes.
Ich wandelde gerade so im Netz rum, und dann landete ich hier. Da ich mich au immer sehr freue wenn die Leute im men Gästebuch reinschreiben (www.ilka-klingspohn.de dachte ich sag mal Hallo. Liebe Grüße von Ilka
Die Zeit
Sie verrinnt wie im Fluge,
ohne das es uns bewusst.
Sie beugt sich weder
unseren Launen
noch unserer Lust.
Durch sie wird manches
schnell an uns vorüber ziehen,
und einiges bringt sie zum stehen,
manchmal können wir
mit ihrer Hilfe in den Spiegel
der Vergänglichkeit sehen.
Sie ist die Heimat der guten
und schlechten Momente,
eines jeden wertvollen Lebens
manch bittet um mehr von ihr,
doch das ist oft vergebens
So dreht sie für jedes Wesen
dieser Welt,
ihre geduldigen Runden
und heilt einige vereiterte Wunden.
Du kannst sie nicht festhalten,
oder gar einfangen,
sie geht ihren Weg und nimmt
ihren eigenen Lauf.
Gehst du mit ihr,
dann arbeitet sie für Dich,
doch überschlag Dich nicht,
denn diese Fähigkeit besitzt sie
nicht mal im Traum.
Da sie ihn nicht kennt
den Purzelbaum
Behüte sie gut,
denn sie macht
Auge und Herz weit
hab dem Mut,
nimm sie Dir,
die Zeit
Von mir
Anmerkung: Liebe Ilka,
danke sehr für Deinen offenen Gästebucheintrag. Hat man ja selten.
Eine Behinderung heißt ja Behinderung, weil sie den Menschen lediglich in einer Form behindert etwas so zu tun und nicht, dass sie ihn in seinem ganzen Tun und Denken bewegungsunfähig macht. Dann umgeht man die Behinderung und findet einen anderen Weg, wie man das tun kann, was man möchte. Das mag nicht auf alle Behinderungen zutreffen, aber Du verstehst sicher, was ich ausdrücken möchte.
Nach Studium Deines "Steckbriefs" würdest Du sehr gut in unsere Autorengemeinschaft im Forum passen. Vielleicht hast Du ja Lust, mal reinzuschauen.
Ganz liebe Grüße
Wolfsskin
Wo Worte Wurzeln schlagen und Gedanken Flügel bekommen.