Darf ich mich endlich vorstellen?
Ich musste
durch lange dunkle Korridore gehen,
viele verkettete Türen öffnen,
blinde Fenster zerschlagen und
dem Echo enttäuschter Gedanken trotzen.
Ich habe
manchen Scherbenhaufen gefunden,
dir die wärmende Sonne geschickt,
deine gefühllose Haut gekitzelt,
dich mit meinem Wind berührt.
Nun stehe ich
vor den geschlossenen Augen
Deines Herzens
Mein verzweifeltes Flehen,
spicke ich in Dein Fleisch.
Auf dass du endlich die Augen öffnest,
denn ich bin in dir
und mein Name ist
Liebe
© Wolfsskin am 29.04.06 um 09:05 Uhr
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